Folsäure, auch bekannt als Vitamin B9, ist ein wasserlösliches Vitamin, das für zahlreiche Körperfunktionen unentbehrlich ist. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der DNA-Synthese und -Reparatur, der Zellteilung und dem Wachstum. Folsäure ist besonders wichtig während der Schwangerschaft, da es das Risiko von Geburtsfehlern, wie Neuralrohrdefekten, verringern kann. Der Körper kann Folsäure nicht selbst herstellen, daher muss sie über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Gute Quellen sind grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und angereicherte Lebensmittel. Ein Mangel an Folsäure kann zu Anämie und anderen Gesundheitsproblemen führen. Eine ausreichende Zufuhr ist daher für die allgemeine Gesundheit essentiell.
Die richtige Zubereitung von Lebensmitteln sind für den Erhalt von Folsäure entscheidend. Da Folsäure bei Temperaturen über 60 Grad Celsius zerstört werden kann, ist der Verzehr von Rohkost zu empfehlen. Starkes Kochen kann 50–95 Prozent der Folsäure in Lebensmitteln zerstören.Frische Salate, rohes Gemüse und Obst sind ideale Quellen für dieses Vitamin. Gekochte oder übermäßig erhitzte Speisen wie Porridge können den Folsäuregehalt erheblich reduzieren, wodurch die Vorteile für die Gesundheit gemindert werden. Eine bewusste Auswahl und schonende Zubereitung der Nahrung sind somit für eine optimale Nährstoffaufnahme unerlässlich.
Neben der Rohkost sind Dampfgaren oder Blanchieren beispielsweise Methoden, die den Verlust an Nährstoffen minimieren können. Es ist also ratsam, die Kochzeit und -temperatur anzupassen, um die Vorteile von Folsäure optimal zu nutzen.